Ein Angebot der Unterstützungskasse für Arbeitnehmerschutz und Vorsorge

index

Dieser Versorgungsplan bezweckt die Unterstützung von ArbeitnehmerInnen in Österreich gegen die finanziellen Folgen

  • einer unverschuldeten Arbeitslosigkeit
  • einer Arbeitsunfähigkeit aus gesundheitlichen Gründen (Krankheit, Unfall, Burn-Out, Invalidität)
  • Tod ( Hinterbliebenenversorgung für Witwen und Waisen)

In allen drei Fällen kann in der Grundversorgung (bei einem monatlichen Beitrag von Euro 25,- , betrieblich oder privat aufgebracht) eine Leistung bis Euro 500,- monatlich, bis zu 12 Monate lang gewährt werden. Die Leistungen können durch Zusatzbeiträge maximal verdoppelt werden. Die Beiträge sind arbeitgeber- oder arbeitnehmerfinanziert. Es gibt auch Mischformen.

Aufnahmeberechtigt sind alle ArbeitnehmerInnen, die

  • ein Arbeitsverhältnis von mindestens 18 Stunden pro Woche haben
  • mehr als 12 Monate sozialversicherungspflichtig beschäftigt sind, davon die letzten 6 Monate unbefristet bei ein- und demselben Arbeitgeber
  • älter als 18 Jahre und jünger als 55 Jahre sind

Es sind keine Gesundheitsfragen zu beantworten !

Wichtig: Die Beitrittserklärung (Antrag) erfolgt datengeschützt und individuell zwischen Arbeitnehmer und Kasse, sodaß der Arbeitgeber nicht erfährt, für welchen Versorgungsplan sich der Arbeitnehmer entschieden hat !

Versorgungsfälle / Fallbeispiele

Unterstützungsleistungen können ArbeitnehmerInnen gewährt werden gegen die finanziellen Einbußen durch unverschuldete Arbeitslosigkeit, Berufsunfähigkeit, Erwerbsunfähigkeit, Krankheit, oder an Hinterbliebene, vorausgesetzt der/die ArbeitnehmerIn ist Mitglied der Unterstützungskasse:
Tabellen

Zuwendungen/ Leistungshöhe

Die monatlichen Unterstützungsleistungen betragen maximal das 20-fache der monatlichen Zuwendungen

tabellen2

Weitere Bestimmungen laut Versorgungsplan

Dauer der Mitgliedschaft: 12 Monate, danach verlängert sich die Mitgliedschaft monatlich

Kündigungs-/Austrittsmöglichkeit: monatlich nach den ersten 12 Monaten

Mindestdauer der Mitgliedschaft für die Risiken Arbeitslosigkeit, Arbeitsunfähigkeit :

Die Mindestdauer der Mitgliedschaft für verschiedene Risiken ist einmalig bei Beginn zu erfüllen, bevor Unterstützungsleistungen in dem jeweiligen Risiko erbracht werden können. Für Versorgungsfälle, die innerhalb dieser Zeit eintreten, können grundsätzlich keine Leistungen erbracht werden.

Für das Risiko Arbeitslosigkeit beträgt diese Dauer 6 Monate.

Für Krankheit, Berufsunfähigkeit und Erwerbsunfähigkeit entfällt eine Mindestmitgliedschaftsdauer, ausgenommen chronische Leiden und Vorerkrankungen, wenn diese in den letzten 12 Monaten vor Beitritt zur Unterstützungskasse ärztlich behandelt wurden oder eine ärztliche Beratung erfolgt ist. In diesen Fällen beträgt diese Dauer 24 Monate. Für die Witwenversorgung im Todesfall entfällt die Mindestdauer der Mitgliedschaft.

Karenzzeit:

Die Karenzzeit ist der Zeitraum, der nach Eintritt des Versorgungsfalles verstreichen muß, bevor eine Leistung überhaupt erbracht wird.

Die Karenzzeit (leistungsfreie Zeit) beträgt grundsätzlich 2 Monate.

Steuerliche Förderung

Der Versorgungsplan ArbeitnehmerschutzBrief ist lohnsteuerfrei gemäß § 26 (7) EStG und § 3 (1) EStG

Der Versorgungsplan wird in der Regel lohnsteuerfrei durch Gehaltsumwandlung steuerlich genutzt, und kostet somit
statt 25,– Euro effektiv nur ca. 17,– Euro pro Monat.
(dies bereits bei Bruttomonatsgehältern von über 1.180,- Euro)

Zusatzbeiträge (Arbeitnehmerbeiträge) sind steuerlich wirksame Sonderausgaben gemäß § 18 (1) 2 EStG (neu: gemäß Steuerreform gilt diese Steuerbegünstigung nur mehr für Mitglieder, die bereits vor dem 01.01.2016 beigetreten sind).

 

Stempel Staatlich gefördert